Bayer Philharmoniker

 

 

Bayer Philharmoniker

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Die Bayer-Philharmoniker, das philharmonische Werksorchester des Bayer-Konzerns, ist ein Sinfonieorchester mit ca. 90 festen Mitgliedern, von denen die meisten mit Bayer eng verbunden sind. Zahlreiche Konzerte mit international renommierten Solisten haben das Orchester zu einem vorbildlichen Aushängeschild gemacht.

Seit 100 Jahren gastieren die Bayer- Philharmoniker als Botschafter des Unternehmens im In- und Ausland und sind jedes Jahr mehrfach im Spielplan der Bayer-Kulturabteilung vertreten. Nach der Gründung im März 1904 als „Streichorchester der Farbenfabrik Bayer“ wirkte das Orchester in den beiden ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts bei Promenaden- und Gartenkonzerten, bei der musikalischen Umrahmung von Fabrik- und Jubiläumsfeiern und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen mit. Eine entscheidende Wende in der Entwicklung des Orchesters trat 1935 ein, als erstmals ein Berufsmusiker, der Gründer des Kölner Kammerorchesters, Erich Kraack, die künstlerische Leitung übernahm. Kraack erweiterte das Streichorchester zum „Philharmonischen Orchester“ und setzte professionelle Maßstäbe:

Aus dem Laienorchester wurde ein Faktor des allgemeinen Musiklebens in Leverkusen, der als Ersatz für ein fehlendes städtisches Orchester das Konzertleben in der Stadt prägte. Unter seiner Leitung traten die Bayer-Philharmoniker regelmäßig in den Abonnementsreihen der Bayer-Kulturabteilung auf, und es begann die Zusammenarbeit mit internationalen Solisten wie Wilhelm Kempff, Clara Haskil, Edwin Fischer oder Elly Ney. Als Dirigenten eigener Werke leiteten Hans Pfitzner und Paul Hindemith das Orchester. Diese Tradition setzte Rainer Koch, der die musikalische Leitung der Bayer-Philharmoniker 1972 übernahm, fort.

"Leverkusen und Bayer. "Ein starkes Team"  Leverkusen und Bayer. "Ein starkes Team"

Solisten wie Claudio Arrau, Teresa Beganza, Martha Argerich, Gerhard Oppitz, Rudolf Buchbinder, Frank-Peter Zimmermann und François René Duchâble musizierten mit dem Orchester. Außergewöhnliche Projekte wurden in Zusammenarbeit mit der Bayer-Kulturabteilung durchgeführt: Es fanden Uraufführungen von Orchesterwerken statt, die den Kompositionspreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie gewonnen hatten; Opern wie „Die Zauberflöte“, „Fidelio“, „Peer Gynt“, „Der Freischütz“, „Don Carlos“ oder „Die verkaufte Braut“ wurden in Leverkusen, Köln, Wuppertal und Essen konzertant aufgeführt. Auch zu Festakten im Rahmen von Bayer-Jubiläen oder anderen festlichen Veranstaltungen werden die ambitionierten Streicher und Bläser immer wieder gerne eingeladen. Das künstlerische Niveau konnte in den letzten Jahren weiter gesteigert werden, weil junge ausgebildete Musiker für das Orchester und eine Tätigkeit bei Bayer gewonnen werden konnten. Mit seinen zahlreichen Konzertreisen zu Bayer-Standorten in Deutschland, England, Spanien, Portugal, Belgien, Holland, der Schweiz, Italien, Skandinavien, Frankreich, Brasilien und Polen ist das Orchester zum Botschafter einer einzigartigen Unternehmenskultur geworden und hat viele Freunde und Bewunderer gefunden.